GOODBYE SOVIET UNION

Samstag, 20. August 2022
EDGAR | PUBLIKUMSPREIS
Lesung: 19:00 Uhr
Filmbeginn: ca. 21:30 Uhr
Eintritt: 28,- EUR (Lesung & Film)
Open-Air auf dem Fruchtmarkt

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WIE SAGE ICH ES MEINER MUTTER
LESUNG MIT WLADIMIR KAMINER


© Michael Ihle

Wladimir Kaminers Mutter versteht die Welt nicht mehr. Ihre Enkel ziehen vegane Rühreier einer ordentlichen Bulette vor, den früher so geliebten Zoo wollen sie als Ort der Tierquälerei abschaffen, und sogar Omas umweltfreundliche elektrische Fliegenklatsche wird kritisiert. Lange ersehnte Flugreisen gelten plötzlich als böse, und selbst das Internet-Rezept für Gurkensalat hat seine Unschuld verloren. Zeigt es doch, dass ein hinterhältiger Algorithmus steuert, welche Informationen man bekommt. Im Fall von Wladimir Kaminers Mutter sind das eher Kochtipps als Aufrufe zum Klimastreik. Und so leben Oma und Enkel zunehmend auf verschiedenen Planeten. Wladimir Kaminer gibt sein Bestes, seiner Mutter diese neue Welt zu erklären und mit Humor und wechselseitigem Verständnis zwischen den Generationen zu vermitteln – von Biofleisch bis Gendersternchen.

 


 

GOODBYE SOVIET UNION

ESTLAND/FINNLAND 2020
88 MIN · AB 6 · MIT UNTERTITELN
REGIE & BUCH Lauri Randla
KAMERA Elen Lotman
MIT Elen Baratashvili, Dima Bespalov, Ülle Kaljuste u. a.

Schon die Geburt von Johannes ist bezeichnend: In der Sowjetunion, sagt die Krankenschwester im großen Kreissaal zu seiner Mutter, gebären Frauen schweigend. Auch anderswo eckt die junge Frau an: bunte Haare, wenig Sinn für Autorität. Die Zeiten sind herausfordernd. In Estland regen sich Unabhängigkeitsbestrebungen. Ein Rumoren geht durch die Welt.

Lauri Randlas autobiografisch inspirierte Satire begegnet dem grauen Alltag der letzten Jahre der Sowjetunion in knallbunten Farben und blickt mit jungen Augen auf einen historischen Moment.

Regisseur Lauri Randla wurde 1981 in der Estnischen SSR geboren und verbrachte dort seine Kindheit bis seine Familie nach Finnland emigrierte. Dort studierte er an der Filmschule in Eespo. Nach mehreren Kurzfilmen legt er mit GOODBYE SOVIET UNION sein Langfilmdebüt vor, in dem er seine Kindheit in der Sowjetunion verarbeitet.

 

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