Wettbewerb – Der EDGAR 2026

Im Zentrum des Wettbewerbs um den EDGAR, den Hauptpreis der Filmfestspiele, steht wie in jedem Jahr der moderne Heimatfilm. So ist es konsequent, dass die ersten drei Filme des Programms den Begriff sogar im Titel tragen: HOME, erzählt aus der Sicht eines jungen Mädchens, das nach der Flucht aus Jugoslawien in Dänemark ankommen muss. DER HEIMATLOSE, in dem es Protagonist Hein schwer gemacht wird, auf die Nordseeinsel zurückzukehren, auf der er geboren wurde. Und der Eröffnungsfilm ETWAS GANZ BESONDERES, der international HOME STORIES heißt und das Leben im thüringischen Greiz aus der Sicht einer Jugendlichen zeigt. Er ist damit ein Coming-of-Age-Film, ein Genre, in dem Heimat und Zugehörigkeit häufig erst gesucht werden müssen.

Das gilt auch für GLAUBE, in dem der Weg ins Kloster zu führen scheint, SUNNY DANCER, in dem eine Jugendliche sich gegen ihre Behandlung als Kranke auflehnt sowie die Filme SILENT REBELLION und 17, in denen nach traumatischen Erlebnissen das Leben neu aufgebaut werden muss. Heimat erscheint manchmal auch als etwas sehr Fragiles, etwa in ÁRRU, THE MOON IS A FATHER OF MINE oder THE LONELIEST MAN IN TOWN. Und manchmal wird auch eine verloren geglaubte Heimat wiedergefunden, so in NINA ROZA und SO KLINGT DAS LEBEN.

Samstag, 22. August 2026
PREISVERLEIHUNG »EDGAR«
NACHWUCHSPREIS · PUBLIKUMSPREIS · PREIS DER JUGENDJURY
Mit Juror RAINER BOCK
Moderation: HOLGER WIENPAHL
Eintritt: 25,- EUR

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Am Samstag, dem 22. August, wird der Juror der Filmfestspiele für 2026, der Schauspieler Rainer Bock, den EDGAR an den „Besten modernen Heimatfilm“ vergeben. Der Hauptpreis ist mit 3.000 € dotiert. Weitere Preise in Höhe von jeweils 1.000 € gehen an den „Besten Debütfilm“ und mit dem „Publikumspreis“ an den am besten bewerteten Film, gestiftet vom Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur und vom Rotary-Club Simmern-Hunsrück. Zum zweiten Mal vergibt auch eine Jugendjury einen eigenen Preis – dotiert mit 1.000 €, zur Verfügung gestellt von der Andarta-Stiftung.

FRUCHTMARKT • BEGINN 19:30 uhr
PREISVERLEIHUNG

Rainer Bock verleiht den »EDGAR« für den besten modernen Heimatfilm.

PREISPATE RAINER BOCK

Foto: © Pascal Bünning

Weitere Informationen zum diesjährigen Preispaten

19:30 UHR
KONZERT „GERMAN GENTS“

Foto: © Clara Evens

Die GERMAN GENTS sind ein Berliner Vokalquartett, das 2018 von ehemaligen Sängern des Staats- und Domchors gegründet wurde. Bereits kurz nach ihrer Gründung sorgte das Ensemble für Aufmerksamkeit: Beim A-Cappella-Wettbewerb in Leipzig gewann es 2019 nicht nur den ersten Preis, sondern auch den Publikumspreis sowie zwei weitere Sonderauszeichnungen. Mit ihrem unverwechselbaren Klang verbinden die vier Sänger musikalische Welten und Epochen: amerikanische Klassiker der 1950er- und 1960er-Jahre treffen auf deutsche Lieder der Goldenen Zwanziger, moderne Popsongs begegnen romantischem Männerchorgesang.

So vereinen die GERMAN GENTS ihre klassischen Wurzeln mit jugendlicher Frische und kreativer Singfreude. Auch auf Social Media begeistert das Quartett ein großes Publikum und erreicht mit viralen Videos auf TikTok und Instagram eine enorme Reichweite. Ihre herausragenden Stimmen und ihre mitreißende Bühnenpräsenz machen sie zu einem der spannendsten jungen Ensembles der A-Cappella-Szene.

 

VORFÜHRUNG GEWINNERFILME
KINO · FILMBEGINN 22:00 Uhr
Die ausgezeichneten Filme werden im Anschluss an Preisverleihung und Konzert wiederholt. Der EDGAR wurde vom Bildhauer Thomas Duttenhöfer eigens für die HEIMAT EUROPA Filmfestspiele gestaltet und ist dem Schirmherrn Edgar Reitz nachempfunden.