Einige der ausgewählten Werke widmen sich der tiefen Verbundenheit zwischen Orten und ihren Bewohnern. So etwa die bildgewaltige Meditation POMPEJI: UNTER DEN WOLKEN über das Leben in Neapel im Schatten des Vulkans, das sehr spezifische Porträt eines luxemburgischen Exzentrikers, TERRE ROUGE – TOPOGRAPHIE DU POÈTE, sowie HIDDENSEE, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwebt.
Im Kontrast zu diesen Bildern stark verwurzelter Menschen stehen Filme über Umbruch und Flucht. THE BEAUTY OF THE DONKEY rekonstruiert Traumata im Kosovo.
DIE NOCH UNBEKANNTEN TAGE erzählt von einer Familie, in deren langer Migrationsgeschichte sich europäische Ereignisse der jüngsten Vergangenheit spiegeln. I AM AMOS erzählt von einem unerwarteten Neuanfang, TRACES gibt ukrainischen Frauen eine Stimme, die im Kontext des Krieges sexuelle Gewalt und Folter erfahren haben.
Der Film MELT zeigt mit präzisem Blick die weltweiten Veränderungen, die durch den Klimawandel ausgelöst werden. HELENE WEIGEL: REVOLUTIONÄRIN IM RAMPENLICHT und MOTHER VERA sind Porträts zweier eigenwilliger Frauen.










